Notfallplan Unternehmen Beispiel Essay

Veröffentlichungen des betriebswirtschaftlichen Bereichs des LFI

 

Veröffentlichungen 2017

Buchner, Markus:
Die Bewertung von kleinen und mittleren Unternehmen nach dem Bewertungsgesetz - Normative und empirische Beiträge unter besonderer Berücksichtigung des AWH-Standards, München 2017.
Gesamtdokument

Buchner, Markus / Merz, Christoph:
Die Vereinheitlichung von Analyseinstrumenten in der betriebswirtschaftlichen Beratung, München 2017.
Gesamtdokument  Zusammenfassung


Buchner, Markus / Friedl, Gunther:
Die allgemeinen Grundsätze des AWH-Standards - Eine kritische Würdigung im Lichte der Bewertungslehre, in: Deutsches Steuerrecht, Heft 32 (55) 2017, S. 1775-1782.


Trenkle, Johannes:
Allgemeine sowie auf den Online-Auftritt bezogene Erfolgsdeterminanten handwerksnaher Gründungen und Möglichkeiten der Nutzung für Handwerksbetriebe, München 2017. Gesamtdokument   Zusammenfassung

Greilinger, Andrea / Althammer, Matthias:
Entwicklung eines Kennzahlensystems zur Bewertung der Energieeffizienz von Handwerksbetrieben, München 2017.
Gesamtdokument   Zusammenfassung


Buchner, Markus / Friedl, Gunther / Hinterdobler, Toni (2017):
Grundsätze zur Durchführung von Unternehmensbewertungen nach dem AWH-Standard, in: Deutsches Steuerrecht, Heft 24 (55) 2017, S. 1341-1350.

Glasl, Markus (2017):
Potenzial von jungen Flüchtlingen für eine Berufsausbildung im Handwerk, München 2017.
Gesamtdokument   Zusammenfassung

Greilinger, Andrea:
Excel-Tool zur Analyse der Unternehmenskultur, München 2017.

Greilinger, Andrea / Thomä, Jörg / Müller, Klaus (2017):
Aufbau eines kammerbezogenen Berichtssystems in Form eines Handwerkspanels für den Bezirk der Handwerkskammer Erfurt (Drittmittelprojekt), München und Göttingen, 2017.


Veröffentlichungen 2016

Zehe, Alexandra / Belz, Frank-Martin (2016):
Video Elicitation Interviews in Organizational and Management Research: Application in a Field Study,
Working Paper, Paris 2016.
Gesamtdokument

Greilinger, Andrea / Dietz, Daniel (2016):
Weiterbildungsaktivitäten im Handwerk mit dem Fokus auf älteren Arbeitnehmern,
München 2016.
Gesamtdokument   Zusammenfassung

Bochkarev, Andrey / Greilinger, Andrea (2016):
Optimierung der Kostenrechnung am Beispiel eines Handwerksbetriebs des Backsektors, München 2016.
Gesamtdokument

Zehe, Alexandra (2016): 
Three essays on Family Firm Succession, München 2016.
Gesamtdokument   Zusammenfassung   Leitfaden

Glasl, Markus (2016):
Strategische Planung im Kontext der Energiewende, in: Buschfeld, D. / Rehbold, R. R. (Hrsg.): Die Energiewende – Chancen, Risiken und Handlungsbedarfe im Handwerk, Köln 2016, S. 23-50.
Aufsatz

Glasl, Markus et al. (2016):
Energiewende – Sechs Leitfragen für das Handwerk, in: Buschfeld, D. / Rehbold, R. R. (Hrsg.): Die Energiewende – Chancen Risiken und Handlungsbedarfe im Handwerk, Köln 2016, S. 3-21.
Aufsatz

Buchner, Markus / Ernstberger, Jürgen / Friedl, Gunther (2016):
Das Handelsrecht im Wandel – Eine Betrachtung der nationalen Bilanzrechtsentwicklung und ihrer Folgen, in: Deutsches Steuerrecht, Beihefter zu Heft 9 (54) 2016, S. 11-19.

Buchner, Markus (2016):
Die Behandlung von Pensionsrückstellungen im AWH-Standard, München 2016.
[Gesamtdokument BISTECH-intern verfügbar] [Management Summary]


Veröffentlichungen 2015

Greilinger, A. / Müller, K. / Thomä, J. / Zehe, A. (2015):
Handwerkspanel - Laufende Beobachtung der Handwerkswirtschaft (D H I-Kooperationsprojekt), München und Göttingen 2015.
Gesamtdokument

Buchner, Markus (2015):
Auswirkungen für das Handwerk aufgrund der Erbschaftsteuerreform 2015 unter besonderer Berücksichtigung der Erwerbsfreigrenze und der Beschäftigtenzahl
, München 2015.
Gesamtdokument

Zehe, Alexandra / Lobmayer, Michaela (2015):
Langfristig erfolgreich durch Mitarbeiter- und Werteorientierung - Eine positive Unternehmenskultur als Erfolgstreiber,
München 2015.
Leitfaden

Zehe, Alexandra / Franke, Dominik (2015):
Mitarbeiter- und Werteorientierung im Handwerk, München 2015.
Gesamtdokument   Zusammenfassung

Greilinger, Andrea / Lobmayer, Michaela (2015):
Erfolgreich durch gezieltes Employer Branding - Überzeugen Sie potenzielle Auszubildende von Ihrem Betrieb, München 2015.
Leitfaden

Glasl, Markus (2015):
Beschäftigung von Menschen mit Behinderung im Handwerk, Ergebnisse einer empirischen Untersuchung,
München 2015.
Gesamtdokument   Zusammenfassung

Greilinger, Andrea (2015):
Challenges of SMEs in Apprentices' Recruitment and Employment: Empirical Studies to Overcome the Skilled Labor Shortage,
München 2015.
Gesamtdokument   Zusammenfassung

Greilinger, Andrea / Weth, Frank (2015):
Gewinnung von Abiturienten für das Handwerk - Bedeutung, Möglichkeiten und Aktivitäten seitens der Handwerksorganisation, München 2015.
Gesamtdokument   Zusammenfassung


Veröffentlichungen 2014

Buchner, Markus (2014):
Die Bedeutung der Erbschaftsteuer für Betriebsübergaben im Handwerk, München 2014.
Gesamtdokument   Zusammenfassung

Buchner, Markus (2014):
Die Verfassungsmäßigkeit des ErbStG: eine unendliche Geschichte? Ein Beitrag zur Diskussion der Verschonungsregeln für Betriebsvermögen, in: FinanzRundschau, Heft 17 (96) 2014, S. 784-793.

Buchner, Markus / Lobmayer, Michaela (2014):
Erfolgsfaktor Web 2.0 & Social Media - (Attr)aktiv im Netz, München 2014.
Leitfaden

Friedl, Gunther / Buchner, Markus (2014):
Die Änderung eines Jahresabschlusses - Wesentlichkeitskriterien, Umfang und Folgewirkungen nach handelsrechtlichen Vorgaben, in: Unternehmensteuern und Bilanzen, Heft 6 (15) 2014, S. 211-215.

Friedl, Gunther / Buchner, Markus (2014):
Die Änderung eines Jahresabschlusses - Ablauf einer Fehlerkorrektur nach handelsrechtlichen Vorschriften, in: Unternehmensteuern und Bilanzen, Heft 5 (15) 2014, S. 183-189.

Friedl, Gunther / Glasl, Markus / Zehe, Alexandra (2014):
Positive Folgen einer steuerlichen Förderung von energetischen Sanierungsmaßnahmen an Wohngebäuden, in: ifo Schnelldienst 4/2014, S. 11-14.

Buchner, Markus (2014):
Web 2.0 und Social Media - Zum Einsatz aktueller Instrumente in Handwerksunternehmen, München 2014.
Gesamtdokument   Zusammenfassung

Buchner, Markus (2014):
Kapitalbedarf im Baugewerbe - Planungshilfe zur Ermittlung des Kapitalbedarfs mit Richtwerten für Zimmerer, Maurer, Fliesenleger und Stuckateure, München 2014.
Gesamtdokument   Zusammenfassung   IT-Planungshilfe

Glasl, Markus (2014):
Argumente für eine steuerliche Förderung energetischer Sanierungsmaßnahmen an Wohngebäuden, München 2014.
Kurzgutachten

Greilinger, Andrea / Lobmayer, Michaela (2014):
Erfolgreich durch die Ausbildung: Ausbildungsabbrüche? - Nicht in meinem Betrieb!, München 2014.
Leitfaden


Veröffentlichungen 2013

Glasl, Markus (2013):
Strategieworkshop für Handwerksbetriebe, München 2013.
Gesamtdokument   Zusammenfassung

Zehe, Alexandra (2013):
Evaluation der drei Sonderschauen Talente, Meister der Moderne und Exempla im Rahmen der Internationalen Handwerksmesse, München 2013.
Zusammenfassung

Glasl, Markus / Wolf, Maximilian (2013):
Fachkräftebindung im Handwerk, Empirische Erkenntnisse zur Entscheidung von jungen Fachkräften zwischen Industrie und Handwerk, in Bizer, Kilian/Thomä, Jörg (Hrsg.): Fachkräftesicherung im Handwerk, Duderstadt 2013.
Beitrag

Zoch, Bernhard / Glasl, Markus (2013):
IT-Kommunikation bei kleinen und mittelgroßen Handwerksbetrieben, in: Meyer, Jörn-Axel (Hrsg.): Kommunikation kleiner und mittlerer Unternehmen, Lohmar-Köln 2013, S. 171-184.

Greilinger, Andrea (2013):
Analyse der Ursachen und Entwicklung von Lösungsansätzen zur Verhinderung von Ausbildungsabbrüchen in Handwerksbetrieben, München 2013.
Gesamtdokument   Zusammenfassung

Buchner, Markus (2013):
Die Ansicht der OECD zur Zurechnung von Kapital und Zinsaufwendungen zu einer Betriebsstätte: Vergleichende Gegenüberstellung vor und nach Inkrafttreten des AOA und steuerliche Gestaltungsmöglichkeiten, in: Internationales Steuerrecht, Heft 6 (22) 2013, S. 228-235.

Buchner, Markus (2013):
Die Reichweite der Selbständigkeitsfiktion in der grenzüberschreitenden Betriebsstättenbesteuerung, in: Der Steuerberater, Heft 3 (64) 2013, S. 81-91.

Glasl, Markus (2013):
Familienfreundlichkeit von Handwerksbetrieben - Ergebnisse einer empirischen Untersuchung, München 2013.
Gesamtdokument   Zusammenfassung


Veröffentlichungen 2012

Glasl, Markus (2012):
Standpunkt, in: Newsletter Erfolgsfaktor Familie Nr. 6/2012, hrsg. vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Berlin 2012.

Wolf, Maximilian (2012):
Mitarbeitergewinnung im Handwerk, München 2012.
Gesamtdokument   Zusammenfassung

Friedl, Gunther (2012):
Handwerk und Wissenschaft im Wandel der Zeit – Dokumentation der wissenschaftlichen Tagung anlässlich des Wechsels des Institutsleiters am Ludwig Fröhler Institut, München 2012.
Gesamtdokument   Zusammenfassung

Greilinger, Andrea / Schempp, Andreas Conrad (2012):
Erfolgsfaktor Mitarbeiter: Wie gelingt es Ihnen, Fachkräfte langfristig an Ihren Handwerksbetrieb zu binden? - Ideen, Hilfestellungen, Lösungsvorschläge, München 2012.
Gesamtdokument   Zusammenfassung

Wagner, Robert / Wolf, Maximilian / Zwick, Thomas (2012):
Strategien der Gewinnung von Auszubildenden zum Verbleib in KMU angesichts des demografischen Wandels - Erkenntnisse auf Basis einer empirischen Erhebung im Handwerk, in: Meyer, Jörn-Axel, Verlag Josef Eul, Lohmar-Köln (Hrsg.): Personalmanagement in kleineren und mittleren Unternehmen - Jahrbuch der KMU-Forschung und -Praxis 2012, S. 183-199.

Schempp, Andreas Conrad (2012):
Bedeutung des Jahresabschlusses von Handwerksbetrieben für Kreditvergabeentscheidungen, München 2012.
Gesamtdokument   Zusammenfassung

Schempp, Andreas Conrad (2012):
Unternehmensbewertung im Handwerk – Betriebswirtschaftliche Analyse des AWH-Standards zur Unternehmensbewertung, unter Mitarbeit von Mark Leber und Oliver Martens, München 2012.
Gesamtdokument   Zusammenfassung

Wolf, Maximilian (2012):
Fachkräftesicherung in Handwerksbetrieben – Empirische Analyse der Entscheidung jungerFachkräfte für Handwerk oder Industrie, München 2012.
Gesamtdokument   Zusammenfassung

Wolf, Maximilian (2012):
Arbeitszufriedenheit und Mitarbeiterbindung im Handwerk, München 2012.
Gesamtdokument   Zusammenfassung

Glasl, Markus (2012):
Checkliste zum strategischen Management, München 2012.
Gesamtdokument   Zusammenfassung

Küpper, Hans-Ulrich / Semper, Lothar (2012):
Chancen und Risiken von PPP – Eine Betrachtung aus ökonomischer und juristischer Perspektive, München 2012.
Gesamtdokument   Zusammenfassung


Veröffentlichungen 2011

Schmücker, Stefanie (2011):
Marktpotentiale aus dem demografischen Wandel. Systematisierung der Aktivitäten der Handwerkskammern sowie Instrumente zur Sensibilisierung und Information der Handwerksbetriebe, München 2011.
Gesamtdokument   Zusammenfassung

Zoch, Bernhard (2011):
Wichtige Trends und daraus resultierende Marktpotenziale für das Handwerk, München 2011.
Gesamtdokument   Zusammenfassung

Glasl, Markus / Greilinger, Andrea (2011):
Rahmenlehrplan für die Vorbereitung auf Teil III der Meisterprüfung im Handwerk, München 2011.
Gesamtdokument   Zusammenfassung


Veröffentlichungen 2010

Wolf, Maximilian (2010):
Finanzierungsbedingungen des Handwerks für Kredite vor dem Hintergrund der Wirtschafts- und Finanzkrise 2008/2009, in: Küpper, Hans-Ulrich (Hrsg.): Lehren aus der Krise, München 2010, S. 125-170.

Küpper, Hans-Ulrich / Schempp, Andreas Conrad (2010):
Dimensionen der Strategieentwicklung für das Handwerk in wirtschaftlich schwierigen Zeiten, in: Deutschen Handwerksinstitut e.V. (Hrsg.): : Zukunftsperspektiven für das Handwerk , Dokumentation der wissenschaftlichen Tagung des Deutschen Handwerksinstituts, Berlin 2010, S. 23-39.

Küpper, Hans-Ulrich / Zoch, Bernhard (2010):
Reaktionsstrategien auf den Demographischen Wandel bei kleinen und mittleren Handwerksbetrieben, in: Meyer, Jörn-Axel (Hrsg.): Strategien von kleinen und mittleren Unternehmen, Lohmar-Köln 2010, S. 333-357.

Glasl, Markus / Schempp, Andreas Conrad (2010):
Zukunftsstrategien für kleine und mittelgroße Handwerksbetriebe, in: Kathan, Daniel/Lethmathe, Peter/Mark, Klaus/Schulte, Reinhard/Tchouvakhina, v. Margarita/Wallau, Frank (Hrsg.): Wertschöpfungsmanagement im Mittelstand – Tagungsband des Forums der deutschen Mittelstandsforschung, Wiesbaden 2010, S. 71-87.

Glasl, Markus / Schempp, Andreas Conrad (2010):
Feldbasierte Ableitung von Zukunftsstrategien für Unternehmen des Handwerks, in: Meyer, Jörn-Axel (Hrsg.): Strategien von kleinen und mittleren Unternehmen, Lohmar-Köln 2010, S. 143-161.

Küpper, Hans-Ulrich (Hrsg.) (2010):
Lehren aus der Krise – Auswirkungen und Konsequenzen aus der Finanz- und Wirtschaftskrise 2008/2009 für den Handwerksbereich, München 2010.
Gesamtdokument: Teil 1   Teil 2   Zusammenfassung

Zoch, Bernhard (2010):
Determinanten der Adoption von Informations- und Kommunikations­technologien im Handwerk – Modell und empirische Analyse, München 2010.
Gesamtdokument   Zusammenfassung

Schempp, Andreas Conrad (2010):
Checkliste zur Nachlassplanung und Betriebsübergabe, München 2010.
Gesamtdokument

Schempp, Andreas Conrad (2010):
Erfolgsfaktoren von PPP-Projekten aus Sicht des Handwerks – Einschätzungen und Empfehlungen hinsichtlich der Beteiligung kleiner und mittelgroßer Handwerksbetriebe an PPP-Projekten, München 2010.
Gesamtdokument   Zusammenfassung

Zoch, Bernhard (2010):
Rolle und Bedeutung von mitarbeitenden Familienangehörigen im deutschen Handwerk, München 2010.
Gesamtdokument   Zusammenfassung

Glasl, Markus (2010):
Erfolgsfaktoren von Innungen – Ergebnisse einer Befragung von Innungen und Betrieben in den Kammerbezirken Halle und Erfurt, München 2010.
Gesamtdokument   Zusammenfassung
 

Veröffentlichungen 2009

Billesberger, Uwe / Oehring, Wolfgang (2009):
Checkliste: Notfallplan für den Ausfall des Betriebsleiters, 2. Auflage, München 2009.
Langfassung   Kurzfassung   Bestellung (1,80€)

Schempp, Andreas Conrad (2009):
Konstruktivistische Ansätze in der Organisationstheorie, in: Schwaiger, Manfred/Meyer, Anton (Hrsg.): Theorien und Methoden der Betriebswirtschaft – Handbuch für Wissenschaftler und Studierende, München 2009, S. 15-28.

Glasl, Markus / Wolf, Maximilian (2009):
Die SWOT-Analyse als Instrument zur Generierung von Erfolgspotentialen in KMU, in: Meyer, Jörn-Axel (Hrsg.): Management-Instrumente in kleinen und mittleren Unternehmen, Lohmar-Köln 2009, S. 151-169.

Wolf, Maximilian (2009):
Benchmarking im Handwerk – Erfolgsrezepte von und für Handwerksunternehmen, München 2009.
Gesamtdokument   Zusammenfassung

Glasl, Markus / Maiwald, Beate / Wolf, Maximilian (2009):
Handwerk – Bedeutung, Definition, Abgrenzung, München 2009.
Gesamtdokument

Hinterdobler, Toni / Küpper, Hans-Ulrich (2009):
Ausrichtung der Rechnungslegung für KMU und Handwerksbetriebe – Kriterien, Gestaltungsmöglichkeiten und Grenzen ihrer Regulierung im europäischen Kontext, München 2009.
Gesamtdokument   Zusammenfassung   Bestellung

Hinterdobler, Toni / Küpper, Hans-Ulrich (2009):
Alignment of accounting for SMEs and handicraft enterprises – Criteria, scope and limits for their regulation in the European context, Munich 2009.
Gesamtdokument   Bestellung

Zoch, Bernhard (2009):
Personal- und Arbeitszeitmanagement im Handwerk, München 2009.
Gesamtdokument   Zusammenfassung

Zoch, Bernhard (2009):
Aktuelle Trends bei modernen Gebäudetechnologien – Stand der Nutzung sowie Informationsbedarf im Elektro- und SHK-Handwerk, München 2009.
Gesamtdokument   Zusammenfassung

Glasl, Markus (2009):
Wirtschaftliche Förderung von Handwerksbetrieben durch Preise und Auszeichnungen – Evaluation des Bayerischen Staatspreises sowie des Bundespreises, München 2009.
Gesamtdokument   Zusammenfassung


Veröffentlichungen 2008

Zoch, Bernhard (2008):
Beschäftigungssituation von älteren Arbeitnehmern im Handwerk, München 2008.
Gesamtdokument   Zusammenfassung

Schempp, Andreas Conrad (2008):
Zukunftsforum Handwerk in Bayern, München 2008.
Gesamtdokument

Glasl, Markus (2008):
Kompetenzbedarf, -akzeptanz und -erwerb in KMU, Meyer, Jörn-Axel (Hrsg.): Managementkompetenz in kleinen und mittleren Unternehmen, Lohmar-Köln 2008, S. 207-223.

Glas, Markus (2008):
Förderung des Einsatzes von Managementinstrumenten in Handwerksbetrieben – Ergebnisse eines Feldexperimentes, München 2008.
Gesamtdokument   Zusammenfassung


Veröffentlichungen vor 2008

Zoch, Bernhard (2007):
Praxisanleitung zur SWOT-Analyse im Zimmererhandwerk, München 2006.
Bestellung (9,90 €)

Burger, Tobias (2007):
Determinanten und Wirkungen des Finanzierungsverhaltens von Handwerksunternehmen – Eine empirische Untersuchung, München 2007.
Bestellung (24,30 €)

Brunner, Markus (2007):
Beschäftigungssituation von Menschen mit Migrationshintergrund im Handwerk – Ergebnisse einer Befragung von Betrieben aus dem Bezirk der Handwerkskammer für Schwaben, München 2007.
Gesamtdokument   Zusammenfassung

Zoch, Bernhard (2007):
Informations- und Kommunikationstechnologien im deutschen Handwerk 2007, München 2007.
Gesamtdokument

Burger, Tobias/Zoch, Bernhard (2007):
Praxisanleitung zur Chancen-Risiken-Analyse im Sanitär-, Heizungs- u. Klimatechnik, München 2007.
Bestellung (9,90 €)

Glasl, Markus (2007):
Handwerksbetriebe, in: Köhler, Richard/Küpper, Hans-Ulrich/Pfingsten, Andreas (Hrsg.): Handwörterbuch der Betriebswirtschaft, Sp. 663-673.

Glasl, Markus (2006):
Handwerksbetriebe, in: Handelsblatt (Hrsg.): Das Wissen der Betriebswirtschaftslehre, v Stuttgart 2006, Sp. 2319-2327.

Burger, Tobias (2006):
Management Cockpit; Unterstützung von Kennzahlen durch eine effiziente Visualisierung, München 2006.
Gesamtdokument   Bestellung (7,50 €)

Burger, Tobias / Zoch, Bernhard (2006):
Praxisanleitung zur Chancen-Risiken-Analyse im Elektrohandwerk, München 2006.
Bestellung (9,90 €)

Burger, Tobias / Zoch, Bernhard (2006):
Praxisanleitung zur Chancen-Risiken-Analyse im Land- u. Baumaschinenhandwerk, München 2006.
Bestellung (9,90 €)

Burger, Tobias / Zoch, Bernhard (2006):
Praxisanleitung zur Chancen-Risiken-Analyse im Bäckerei-Handwerk, München 2006.
Bestellung (9,90 €)

Burger, Tobias (2006):
Management Cockpit – Unterstützung von Kennzahlen durch eine effiziente Visualisierung, München 2006.
Bestellung (7,90 €)

Schempp, Andreas Conrad (2006):
Eigenkapitalausstattung und Fremdfinanzierung im deutschen Handwerk 2006, München 2006.
Bestellung (7,50 €)

Burger, Tobias (2005):
Mitarbeiterbeteiligung und flexible Entgeltsysteme als Personalführungsinstrumente im Handwerk, in: Bertelsmann Stiftung/Zentralverband des Deutschen Handwerks (Hrsg.): Strategien für ein zukunftsfähiges Handwerk, Gütersloh 2005, S. 66-69.

Küpper, Hans-Ulrich (2005):
Werte als Fundament für die Zukunft, in: Bertelsmann Stiftung/Zentralverband des Deutschen Handwerks (Hrsg.): Strategien für ein zukunftsfähiges Handwerk, Gütersloh 2005, S. 50-53.

Glasl, Markus (2005):
Frauen als wichtiges Arbeitskräftepotential im Handwerk, in: Bertelsmann Stiftung/Zentralverband des Deutschen Handwerks (Hrsg.): Strategien für ein zukunftsfähiges Handwerk, Gütersloh 2005, S. 88-91.

Burger, Tobias / Zoch, Bernhard (2005):
Praxisanleitung zur Chancen-Risiken-Analyse im Gebäudereinigerhandwerk, München 2005.
Bestellung (9,90 €)

Burger, Tobias / Zoch, Bernhard (2005):
Praxisanleitung zur Chancen-Risiken-Analyse im Bäckerhandwerk, München 2005.
Bestellung (9,90 €)

Billesberger, Uwe Bernd (2004):
Geschichtliche Entwicklung und Wirkungen des Deutschen Handwerksinstituts e.V., München 2004.
Bestellung (14,90 €)

Billesberger, Uwe Bernd / Brasche, Christian (2004):
Checkliste: Schnelldiagnose zur betrieblichen Liquiditätslage und Erfolgssituation, München 2004.
Gesamtdokument   Bestellung (1,80 €)

Warkotsch, Nicolas (2004):
Einflussgrößen und Wirkungen des Innovationsverhaltens von Handwerksunternehmen – Modell und empirische Ergebnisse, München 2004.
Bestellung (24,30 €)

Warkotsch, Nicolas (2004):
Flexible Entgeltsysteme im Handwerk, München 2004.
Bestellung (5,90 €)

Warkotsch, Nicolas (2003):
Balanced Scorecard für Handwerksunternehmen, München 2003.
Bestellung (5,90 €).

Glasl, Markus (2003):
Checkliste "Wie fit ist Ihr Betrieb?", München 2003.
Gesamtdokument

Glasl, Markus (2003):
Beschäftigungssituation von Frauen im Handwerk –Ergebnisse einerempirischen Untersuchung, München 2003.
Bestellung (9,90 €)

Bertram-Pfister, Bernd / Burger, Tobias (2003):
Eigenkapitalausstattung und Fremdfinanzierung im Handwerk, München 2003.
Bestellung (7,40 €)

IHW (Hrsg.) (2003):
Checkliste: Rating im Handwerk, München 2003.
Gesamtdokument   Bestellung (1,80 €)

IHW (Hrsg.) (2003):
Checkliste: Leasing als Finanzierungsform im Handwerk, München 2003.
Gesamtdokument   Bestellung (1,80 €)

Bertram-Pfister, Bernd (2003):
Rating im Handwerk, München 2003.
Bestellung (5,90 €)

Glasl, Markus (2002):
Auswirkungen der EU-Osterweiterung auf das Handwerk in Sachsen – Ergebnisse einer empirischen Untersuchung, München 2002.
Bestellung (9,90 €)

Warkotsch, Nicolas (2002):
Facility-Management im Handwerk – Analyse der Unternehmen der DFM (Deutsches Facility Management, München 2002.
Bestellung (9,90 €)

Bertram-Pfister, Bernd/Billesberger, Uwe Bernd (2002):
Kapitalbedarfsermittlung im Stuckateurhandwerk, München 2002.
Bestellung (6,90 €)

Bertram-Pfister, Bernd/Billesberger, Uwe Bernd (2002):
Kapitalbedarfsermittlung im Bäckerhandwerk, München 2002.
Bestellung (6,90 €)

Küpper, Hans-Ulrich (2001):
Gesellschaft im Wandel: Zur Verantwortung der Unternehmen, in: Deutsches Handwerksinstitut e.V. (Hrsg.): Wirtschaft und Gesellschaftsgestaltung, Dokumentation der wissenschaftlichen Tagung des Deutschen Handwerksinstituts, Berlin 2001, S. 89-104.

Warkotsch, Nicolas / Oehring, Wolfgang (2001):
Marketingcheckliste Handwerk, München 2001.
Gesamtdokument

Bertram-Pfister, Bernd / Krause, Jens / Lange, Susann / Papenfuß, Rolf / Schermer, Joachim (2001):
Checkliste Früherkennung und Unternehmenskrisen, München 2001.
Gesamtdokument

Bertram-Pfister, Bernd / Billesberger, Uwe Bernd (2001):
Kapitalbedarfsermittlung im Schumacherhandwerk, München 2001.
Bestellung (6,90 €)

Bertram-Pfister, Bernd / Billesberger, Uwe Bernd (2001):
Kapitalbedarfsermittlung im Landmaschinenmechaniker-Handwerk, München 2001.
Bestellung (6,90 €)

Bertram-Pfister, Bernd / Billesberger, Uwe Bernd (2001):
Kapitalbedarfsermittlung im Friseurhandwerk, München 2001.
Bestellung (6,90 €)

Bertram-Pfister, Bernd (2001):
Strukturdaten für Bausteinmetze – Arbeitsunterlagen für betriebliche Auswertungen, München 2001.
Bestellung (6,90 €)

Bertram-Pfister, Bernd (2001):
Strukturdaten für Grabmalsteinmetze – Arbeitsunterlagen für betriebliche Auswertungen, München 2001.
Bestellung (6,90 €)

Billesberger, Uwe Bernd (2001):
Praxisanleitungen zur Stärken-Schwächen-Analyse im Schumacherhandwerk, München 2001.
Bestellung (9,50 €)

Billesberger, Uwe Bernd (2001):
Praxisanleitungen zur Stärken-Schwächen-Analyse im Friseurhandwerk, München 2001.
Bestellung (9,50 €)

Billesberger, Uwe Bernd (2001):
Praxisanleitungen zur Stärken-Schwächen-Analyse im Textilreinigerhandwerk, München 2001.
Bestellung (9,50 €)

Glasl, Markus et al. (2001):
Handbuch zur strategischen Unternehmensführung im Handwerk, München 2001.
Bestellung (29,90 €)

Regge, Stefanie (2000):
Genossenschaften im Handwerk – Zukunftsperspektiven durch Kooperationen und neue Märkte, München 2000.
Bestellung (9,50 €)

Billesberger, Uwe Bernd (2000):
Praxisanleitungen zur Stärken-Schwächen-Analyse im Gebäudereinigerhandwerk, München 2000.
Bestellung (9,50 €)

Billesberger, Uwe Bernd (2000):
Praxisanleitungen zur Stärken-Schwächen-Analyse im Zweiradmechanikerhandwerk, München 2000.
Bestellung (9,50 €)

Billesberger, Uwe Bernd (2000):
Praxisanleitungen zur Stärken-Schwächen-Analyse im Landmaschinenhandwerk, München 2000.
Bestellung (9,50 €)

Glasl, Markus (2000):
Controllinginstrumente als Erfolgsfaktoren im Handwerk – Gestaltung des Informationssystems in Handwerksunternehmen, München 2000.
Bestellung (24,30 €)

Bertram-Pfister, Bernd / Billesberger, Uwe Bernd (1999):
Kapitalbedarfsermittlung im Malerhandwerk, München 1999.
Bestellung (6,90 €)

Billesberger, Uwe Bernd (1999):
Praxisanleitung zur Stärken-Schwächen-Analyse im Bäckerhandwerk, München 1999.
Bestellung (9,50 €)

Bertram-Pfister, Bernd / Billesberger, Uwe Bernd (1999):
Kapitalbedarfsermittlung im Kraftfahrzeughandwerk, München 1999.
Bestellung (6,90 €)

Bertram-Pfister, Bernd / Billesberger, Uwe Bernd (1999):
Kapitalbedarfsermittlung im Installateur- und Heizungsbauer- sowie Spengler-Handwerk, München 1999.
Bestellung (6,90 €)

Bertram-Pfister, Bernd / Billesberger, Uwe Bernd (1998):
Kapitalbedarfsermittlung im Fleischerhandwerk, München 1998.
Bestellung (6,90 €)

Bertram-Pfister, Bernd / Billesberger, Uwe Bernd (1998):
Kapitalbedarfsermittlung im Kraftfahrzeughandwerk, München 1998.
Bestellung (6,90 €)

Bertram-Pfister, Bernd / Billesberger, Uwe Bernd (1998):
Kapitalbedarfsermittlung im Dachdeckerhandwerk, München 1998.
Bestellung (6,90 €)

Bertram-Pfister, Bernd / Billesberger, Uwe Bernd (1998):
Kapitalbedarfsermittlung im Hochbauhandwerk, München 1998.
Bestellung (6,90 €)

Bertram-Pfister, Bernd / Billesberger, Uwe Bernd (1998):
Kapitalbedarfsermittlung im Tischlerhandwerk, München 1998.
Bestellung (6,90 €)

Bertram-Pfister, Bernd / Eisenschmid, Dietmar (1998):
Gestaltung der Finanzierung – Baustein zur strategischen Unternehmensführung im Handwerk, München 1998.
Bestellung (11,00 €)

Bertram-Pfister, Bernd (2000):
Sicherung der Betriebsnachfolge – Baustein zur strategischen Unternehmensführung im Handwerk, München 2000.
Bestellung (9,50 €)

Eisenschmid, Dietmar / Schwarz, Wolfgang U. (2000):
Strukturanalyse des backenden Gewerbes in Deutschland – Ergebnisse einer Umfrage unter den Innungsmitgliedern des Deutschen Bäckerhandwerks, München 2000.
Bestellung (12,00 €)

Bertram-Pfister, Bernd / Eisenschmid, Dietmar (2000):
Ausnutzung des Mitarbeiterpotentials – Baustein zur strategischen Unternehmensführung im Handwerk, München 2000.
Bestellung (11,00 €)

Bertram-Pfister, Bernd / Eisenschmid, Dietmar (1999):
Qualität des Informationssystems – Baustein zur strategischen Unternehmensführung im Handwerk, München 1999.
Bestellung (11,00 €)

IHW (Hrsg.) (1998):
Analyseverfahren zur Beurteilung des Unternehmens und zur Insolvenzvorsorge, München 1998.
Bestellung (12,50 €)

IHW (Hrsg.) (1998):
Vorbereitung der Handwerksbetriebe auf die Einführung des EURO – Betriebswirtschaftliche, steuerliche und rechtliche Aspekte, München 1998.
Bestellung (14,10 €)

Schwarz, Wolfgang U. (1998):
Ungenutztes Erfolgspotential, Strategische Planung – Ergebnisse einer Umfrage bei Handwerksunternehmen der Bau- und Ausbaubranche, München 1998.
Bestellung (9,50 €)

Schwarz, Wolfgang U. (1998):
Erfolgsfaktoren in Unternehmen des Bau- und Ausbauhandwerks – Ergebnisse einer Umfrage bei Handwerksunternehmen der Bau- und Ausbaubranche , München 1998.
Bestellung (9,50 €)

Glasl, Markus (1998):
Wettbewerbsstrategien – Baustein zur strategischen Unternehmensführung im Handwerk, München 1998.
Vergriffen

Schwarz, Wolfgang U. (1998):
Strategische Unternehmensführung im Handwerk – Konzeption und empirische Ergebnisse im Bau- und Ausbaugewerbe, München 1998 
Bestellung (24,30 €)

Bertram-Pfister, Bernd / Eisenschmid, Dietmar (1998):
Qualität der Betriebsführung – Baustein zur strategischen Unternehmensführung im Handwerk, München 1998.
Bestellung (11,00 €)

Heckner, Ulrich (1996):
Marketing im Elektroinstallateur-Handwerk, München 1996.
Vergriffen

Was zeichnet das Jahr 2015 aus, jetzt, wo es hinter uns liegt? Abgesehen davon, dass es (leider) den Rekord für das bisher heißeste Jahr in der bekannten Geschichte hält? Inmitten guter, schlechter und verstörender Nachrichten erscheint es mir vor allem bemerkenswert, dass 2015 für die Menschen das mit Abstand beste Jahr in Sachen Weltraum war – also im Hinblick auf die Erforschung des uns umgebenden Universums.

Wie ist das möglich? Selbst wenn man zufällig zu den Leuten gehört, denen es etwas bedeutet, mutig dorthin vorzudringen, wo noch nie ein Mensch zuvor gewesen ist, muss man doch den Eindruck gewinnen, dass unsere glanzvollste Zeit, die Ära der Apollo-Mondlandungen, längst hinter uns liegt. Den jungen Leuten von heute entlockt es anscheinend nur ein Gähnen, wenn wir im Fernsehen das NASA-Programm einschalten oder anfangen, von der Besiedelung des Mars zu reden. Die Vereinigten Staaten wenden 0,5 Prozent ihres jährlichen Haushaltsbudgets von 3,8 Billionen Dollar für Raumfahrtprojekte aus (während es in der Apollo-Ära 5 Prozent waren). Die meisten unserer Mitbürger halten die Zahlen für höher, und viele finden, dass wir zu viel für die Raumfahrt ausgeben.

Gleichzeitig müssen diejenigen, denen die Raumfahrt etwas bedeutet, feststellen, dass gerade ihr romantischer – nämlich der bemannte – Teil in anhaltendem Schlummer zu liegen scheint, obwohl man uns verspricht, dass sich das in drei bis vier Jahren ändern könnte. Sind also meine Begeisterungsstürme über ein bestes Weltraumjahr aller Zeiten voreingenommen – zugunsten von Robotern? Als Planetenastronom im Beraterstab der Innovative and Advanced Concepts Group der NASA weiß ich, wie viele erstaunliche Ideen aus kreativen Menschen hervorsprudeln. Und ja, mein anderer Hauptberuf als Science-Fiction-Autor heizt meine Begeisterung noch weiter an.

Tatsächlich möchte ich später in diesem Essay aufzeigen, dass unser wissenschaftliches Programm zur Erforschung des Kosmos die wichtigsten visuellen Kunstwerke der Menschheitsgeschichte hervorgebracht hat.

Aber beginnen wir vorerst mit greifbaren und unbestreitbaren Argumenten dafür, dass einem die Raumfahrt wichtig sein sollte. Pragmatisch betrachtet haben Ablegertechnologien wie die gesamte Solarenergie, Mikrochips und die Computerindustrie ihren Anfang bei der NASA genommen, wie auch die Kommunikationssatelliten, durch die in armen Regionen, wo die Menschen von einem Festnetzanschluss nur träumen können, Mobiltelefone funktionieren. Wir nehmen das globale Ortungssystem GPS, das in der Erdumlaufbahn verankert ist, für selbstverständlich. Durch unsere Satelliten können wir brillante Modelle unserer Atmosphäre entwickeln, durch die die alten Vier-Stunden-Wetterberichte sich in erstaunlich detaillierte 14-Tage-Vorhersagen verwandelt haben. Die Jahresklimavorhersagen helfen Bauern bei der Ernte- und dem Normalbürger bei der Urlaubsplanung.

Ach ja, dann gibt es da noch einen nur selten erwähnten „pragmatischen“ Vorteil der Raumfahrt. Ohne Spionagesatelliten, mit denen sich die Einhaltung von Waffenkontrollabkommen überprüfen lässt, wären wir wahrscheinlich alle längst in irgendeiner nuklearen Katastrophe ums Leben gekommen. Auch nicht zu verachten.

Aber all diese Vorteile resultieren aus langsamen, stetigen Entwicklungen. Was war so besonders am Jahre 2015?

Kunde von Überall

Beinahe wöchentlich versorgen unsere treuen Robotersonden uns mit einem steten Strom epochaler Neuigkeiten. Allein in diesem einen Jahr haben wir so viel über den Merkur, die Venus und die Erde gelernt. Vor allem über die Erde, wo nach unverzeihlichen Verzögerungen eine Schar von Wissenschaftssatelliten wie das Orbiting Carbon Observatory endlich wertvolles Beweismaterial darüber sammeln, was mit unserer Heimatwelt-Oase geschieht.

Aber weiter hinaus! Im letzten Jahr hat einer unserer kleinen Botschafter den Zwergplaneten Ceres mit seinen seltsamen weißen Flecken und möglichen unterirdischen Seen umkreist und kartiert.

Fünf Mars-Orbitalsonden haben uns Hinweise darauf geliefert, was aus der einst so reichhaltigen Atmosphäre jener Welt geworden ist und uns so dabei geholfen, unsere immer besser werdenden Klimamodelle zu verfeinern. Unter anderem haben sie gezeigt, dass gelegentlich noch immer flüssiges Wasser über die Marsoberfläche strömt, so zum Beispiel auch im vergangenen Jahr. Und als wenn das nicht schon eine ganze Menge wäre, haben eben diese Orbitalsonden zwischendurch einen Schwenk gemacht, um sich einen Kometen anzusehen, der am Roten Planeten in einem Abstand vorbeigezogen ist, der sehr viel kleiner war als der zwischen Erde und Mond.

Auch nicht zu vergessen sind unsere tapferen Rover auf der Marsoberfläche, Curiosity und Opportunity, die für uns einhertuckern, auf Berge klettern und Hinweise über die Geschichte des Mars zutage fördern, die bis in die Zeiten zurückreichen, als Meere auf seiner Oberfläche wogten – und die Indizien darauf liefern, wo sich vielleicht immer noch etwas von diesen Wassermassen versteckt. Und dann gibt es nächstes Jahr noch eine Marslandung!

Richten wir den Blick weiter nach draußen. Pläne für eine Mission zur Erforschung der eisbedeckten Meere Europas wurden angekündigt, und auf längere Sicht sollen U-Boote in die Methanseen entlang der wechselhaften Küsten Titans abtauchen. Dieses Jahr ist die Cassini-Sonde dicht am Saturnmond Enceladus vorbeigezogen und dabei in die Wolken eines Wasservulkans eingedrungen, wo sie nach organischen Stoffen gesucht hat.

Dabei wollen wir auch nicht die großen Leistungen unserer Freunde von der European Space Agency (ESA) vergessen, die zum Beispiel eine Landung auf einem Kometen durchgeführt haben! Wir haben eine ganze Menge darüber erfahren, wie diese Himmelskörper sich in Asteroiden verwandeln können, auf denen kühne Unternehmer nach Rohstoffen schürfen könnten. Derweil hat die japanische Raumfahrtagentur JAXA am 7. Dezember 2015 endlich ihre vom Pech geplagte Akatsuki-Sonde in eine Umlaufbahn um die Venus gebracht. Herzlichen Glückwunsch!

Die Krönung war natürlich die New Horizons – es kommt einem fast vor, als wäre sie in einem anderen Jahrtausend von unserer Erde losgeschickt worden, so lange ist es schon her, aber dieses Jahr ist sie endlich am Pluto vorbeigezogen. In abgrundtiefer Finsternis zeigten die Kameras der New Horizons Bilder von solcher Farbenpracht und Schönheit und wissenschaftlicher Faszinationskraft, dass selbst Zyniker in ihren Bann geschlagen wurden: detailreiche Schnappschüsse des Zwergplaneten, unter anderem zusammen mit seinem faszinierenden Mond Charon, vollgestopft mit Datenmaterial und durch gewaltige Teamwork-Leistungen ermöglicht, bei denen alle Beteiligten ihre unvergleichlichen (und dringend benötigten) Fähigkeiten unter Beweis stellten.

Hinzu kommt, dass dabei alles so glatt lief und alle ihre Arbeit so gut machten, dass die NASA die New Horizons nun mit ihren noch immer beachtlichen Treibstoffreserven noch fast zwei Milliarden Kilometer weiter weg schickt, um ein besonders seltsames Objekt im Kuipergürtel zu studieren. Das ist schon fast eine interstellare Reise.

Muss man da noch erwähnen, dass das Hubble-Weltraumteleskop und sein rundes Dutzend Partnergeräte die Astronomie jedes Jahr in großen Sprüngen voranbringen? 2015 ist die Erforschung riesiger, intergalaktischer Gravitationslinsen anscheinend richtig in Fahrt gekommen. Wenn wir nahe Haufen von Dunkler Materie kartieren, können wir beobachten, dass diese Haufen den Raum krümmen und Licht aus den entferntesten Regionen des Universums bündeln, was uns viel über seine Anfangszeiten verrät. Es gibt rasche Fortschritte bei der Entwicklung neuerer, weit besserer Weltraumobservatorien, darunter ein komplexes System, das Gravitationswellen auffangen und entschlüsseln soll. Die erste Testumgebung für diese Technologie wurde 2015 erstellt.

Eine weitere wichtige Front sind, trotz einiger Rückschläge, die Bemühungen findiger Unternehmer, unseren Zugang zur Erdumlaufbahn zu verbessern. Bei Jeff Bezosʼ Blue Origin-Projekt wurde eine Rakete an den Rand des Alls geschickt und kehrte dann zurück, um voll einsatzfähig mit dem Heck auf der ursprünglichen Startfläche zu landen.

Elon Musks SpaceX wollte sich nicht lumpen lassen und hat am 21. Dezember 2015, zur Wintersonnenwende, eine noch schwierigere Rückkehr zum Landeplatz bewältigt. Damit ist der Weg für einen deutlich preiswerteren Zugang zu den Weiten des Alls geebnet.

Derweil treiben Virgin Galactic und andere die Entwicklung eigener zukunftsweisender Startsysteme voran, darunter auch einige zum verbesserten Transport von Menschen. Amateure und semiprofessionelle Raumfahrtfreunde entwickeln und miniaturisieren sogenante Cube-Sat-Funktionen, was 2015 darin gipfelte, dass die Planetary Society einen vollausgewachsenen Test-Solarsegler in die Umlaufbahn schickte. Zusammengenommen könnten diese beiden Technologien bedeuten, dass das All eines Tages nicht mehr nur ein Spielplatz für Regierungen und Milliardäre sein wird.

Ach ja, im Jahr 2015 haben sowohl Planetary Ressources als auch Deep Space Industries die Absicht erklärt, auf der Suche nach und bei der Verwertung von wertvollen Mineralien (insbesondere Wasser) auf Asteroiden mit der NASA zusammenzuarbeiten.

War’s das? Ganz und gar nicht! Ich würde fortfahren, aber mir geht der Platz aus …

Für Profit, zum Vergnügen und um zu Überleben?

Ich erwähnte bereits Asteroidenbergbau-Startup-Unternehmen wie Planetary Ressources und Deep Space Industries. Andere wollen erneut zum Mond. Die Rohstoffe winken, und das Gewinnpotenzial ist gewaltig. So gewaltig, dass ein einziger Asteroid von der richtigen Sorte (wenn er mit Sonnenenergie aufgetaut und in der Umlaufbahn eingeschmolzen werden kann) einen Großteil des Gesamtbedarfs unserer Wirtschaft an Metallen decken könnte, sodass wir die Notwendigkeit, uns ins Fleisch unserer Mutter Erde zu graben, deutlich reduzieren könnten.

Was einer Rückkehr zur bemannten Raumfahrt ebenfalls Auftrieb geben wird, ist der ungebundene Reichtum unserer wachsenden Kaste von Superreichen. Die ersten Tickets für Suborbital-Abstecher sind bereits über Firmen wie Virgin Galactic verkauft. In meinem Roman „Existenz“ (im Shop) stelle ich dar, wie sich dieses Geschäft zu einer Freizeitindustrie verheißungsvollen Ausmaßes entwickelt.

Aber noch etwas treibt unsere eifrigen Weltraum-Unternehmer an. Es muss zwar oberste Priorität bleiben, unseren Planeten zu retten, aber es ist auch nie falsch, sich einen Notfallplan zurechtzulegen. Kolonien auf dem Mars und auf den Asteroiden würden vielleicht nicht nur Wohlstand produzieren, sondern auch eine Notallalternative für die menschliche Zivilisation darstellen, falls hier unten alles den Bach runtergeht.

SpaceX und der Tesla-Pioneer Musk zitieren oft die alte Redensart: „Man sollte niemals alle Eier in einen Korb legen.“ Auf kurze Sicht wären alle Kolonien jenseits der Erde natürlich ganz und gar auf Unterstützung von zuhause abhängig. Aber auf lange Sicht kann man sich ein Gedeihen der Zivilisation im Sonnensystem durchaus vorstellen – zumindest auf dem Papier. Wie wir nach dem Fukushima-Beben in Japan gesehen haben, braucht selbst eine Insel des Wohlstands manchmal Hilfe. Die Erde und ihre Nachkommen befinden sich vielleicht eines Tages in ähnlicher Abhängigkeit voneinander.

Dieser Traum wird mit jedem Jahr greifbarer. Tatsächlich ist er kein bisschen weniger glaubwürdig, als wenn Commodore Perry (sinngemäß) zum Shogun gesagt hätte: „Lassen Sie uns Freunde sein. Es ist immer gut, Freunde zu haben.“

Kompetenz

Indem man die Errungenschaften der Raumfahrt im Jahre 2015 anpreist, schärft man auch den Blick dafür, wie atemberaubend sorgfältig und gut unsere heldenhaften Ingenieure und Weltraum-Roboter-Entwickler ihre Arbeit machen müssen, um all diese Wunder zu vollbringen. Winzigste Fehler – in der Größenordnung eines Zehntausendstelprozents – hätten dazu geführt, dass die Kameras der New Horizons in den leeren Raum gezeigt hätten, anstatt makellose Bilder einer schwach erleuchteten Welt zu schießen, die schneller als eine Pistolenkugel an ihr vorbeigesaust ist. Was einmal mehr die Frage aufwirft, die sich schon seit dem Beginn des Raumfahrtprogramms stellt:

„Wenn wir all das können, können wir dann nicht auch andere Probleme lösen?“

In unseren Zeiten des reflexartigen, selbstgefälligen Zynismus ist sie vielleicht außer Mode geraten, aber es gibt doch einiges, was für eine zupackende, optimistische Haltung spricht. Die Vorstellung, dass wir Probleme lösen können. Wie sonst lässt sich der spektakuläre Erfolg von Andy Weirs Roman „Der Marsianer“ (im Shop) und seiner Verfilmung mit Matt Damon erklären? Nachdem wir jahrzehntelang Filme gesehen haben, in denen die Helden vor allen Dingen auf der Grundlage ihres rein emotionalen Bauchgefühls, ihres „Instinkts“, handeln, besteht vielleicht ein gewisser Hunger nach anderen Arten von Geschichten. Ein Rezensent beschrieb das Vergnügen, das manche aus Weirs Buch beziehen, als „Kompetenz-Porno.“

Ja! Los, mach noch was Kompetentes. Ja!

Vor langer Zeit, zum 45. Jubiläum der Mondlandung, habe ich einen Artikel aus dem Slate-Magazin empfohlen, verfasst vom Journalisten-Urgestein Joel Shurkin, der anno dazumal über die Apollo-Missionen berichtet hatte. Das vorgebliche Thema des Artikels – was Armstrong hatte zum Ausdruck bringen wollen, als er seine ersten Schritte auf dem Mond gemacht hat – ist eigentlich ziemlich banal. Aber Shurkin trägt ein bewegendes Argument vor:

„Wir sollten das All erforschen, weil wir Menschen das nun mal so machen … wir forschen. Wir sind nicht zufrieden mit dem Ort, an dem wir uns aufhalten, wir wollen wissen, was dort drüben ist. Das ist Teil unserer DNS. Als die großen Entdeckungsreisen auf der Erde begannen, gab es wahrscheinlich auch Leute, die Cook und Magellan und Hudson und Columbus und all den anderen erzählt haben, dass sie bloß Ressourcen verschwendeten, oder dass Gott, wenn er gewollt hätte, dass wir eine Nordwest-Passage finden, Straßenschilder aufgestellt hätte oder so. Aber sie sind trotzdem losgefahren. So sind wir.“

Dazu nicke ich begeistert, habe aber auch einen kleinen zeitgemäßen Einwand. Zusätzlich zu Cook und Magellan und Columbus sollten wir ganz gewohnheitsmäßig auch die Namen anderer, nicht-westlicher Entdecker nennen. Wie den des arabischen Wanderers Ibn Battuta, des großen chinesischen Admirals Cheng-Ho und des polynesischen Pioniers Hotu Matua. Das ist nicht nur eine Frage der Gerechtigkeit – und man kann damit ganz pragmatisch den reflexartigen Vorwurf des „männlich-weißen eurozentrischen Chauvinismus“ kontern –, es zeigt auch, dass man selbst einer von denen ist, die den Horizont erweitern. Immer dazu bereit, beim Denken die engen Grenzen der eigenen Erfahrungswelt zu überschreiten.

Damit erweist man sich als jemand, der es würdig ist, mit anderen darüber zu reden, wie man Grenzen, die weit entfernter liegen, durchbricht. Darüber, wie man den Horizont ein ganzes Stück mehr erweitert.

Das All hat letztendlich nichts mit unseren faden politischen Metaphern von links und rechts zu tun. Es hat etwas damit zu tun, zu der Sorte Menschen zu werden, die wir sein wollen. Die Sorte Menschen, die forscht, die den Blick nach außen richtet, die glaubt, dass das Morgen etwas Neues bereithält. Dass es etwas Besseres bereithält. Die Sorte Menschen, die sich die Reise ins All verdient haben werden.

Die Sorte Mensch, die sich vielleicht – irgendwann – als Erste in den interstellaren Raum hinauswagt und herausfindet, warum das Universum dort draußen anscheinend so still ist. Und die vielleicht in Erfahrung bringt, ob ander Spezies ein Problem haben, ob man ihnen helfen kann. Diese Sorte Mensch – von Selbstvertrauen, Neugier und Güte angetrieben – verdient es, die Probleme der Welt zu lösen. Sie kann die Probleme der Welt lösen.

Wir sind die Nachkommen von Entdeckern. Von unseren Philosophen der Aufklärung, die mit 4000 Jahren pyramidenförmiger feudaler Oligarchien gebrochen haben, um zu sagen: Wir werden uns verändern. Wir werden dafür sorgen, dass die Zukunft anders ist als die Vergangenheit.

Vielleicht hat Apollo uns gerettet

Ich bin davon überzeugt, dass die Apollo-Missionen uns geholfen haben, einige der wichtigsten Kunstwerke der menschlichen Geschichte zu erschaffen.

In diesem Zusammenhang möchte ich die gewagte Behauptung aufstellen, dass man „wirkungsvolle visuelle Kunst“ als eine Arbeit oder eine Darstellung definieren kann, die einen Menschen allein durch ihren Anblick unmerklich verändert, die Verstand und Herz eine Wandlung durchlaufen lässt, ohne dass dafür ein verbales oder logisches Überzeugen notwendig ist. Nach dieser Definition gab es im 20. Jahrhundert zwei ungeheuer wirkungsmächtige visuelle Kunstwerke – die uns beide von der Wissenschaft der Physik geschenkt wurden!

Zum einen hat das entsetzliche Bild der Atombombe unsere jungenhaft-romantische Zuneigung zum Krieg für immer verändert und uns dazu veranlasst, im Umgang mit dieser neuen und ehrfurchtgebietenden Zerstörungskraft ein Stück weit erwachsen zu werden. Die Landesverteidigung wurde zur Angelegenheit vernünftiger Erwachsener. Selbst (und vor allem) bei Soldaten gilt Krieg heutzutage als Ausdruck eines Versagens – eine riskante Maßnahme, die nur aufgrund unzureichender diplomatischer Anstrengungen oder mangelnder Vorbereitung oder Abschreckung nötig wird. Natürlich gab es logische Gründe für diese Veränderung. Aber die Kunst hat sie mit angestoßen. Wir haben uns am Bild des Atompilzes verbrannt. Es hat uns ohne Worte, die daneben blass aussähen, überzeugt.

Ah, aber dann ist da noch das zweite Bild, das uns für immer tief verändert hat.

Dieses große Kunstwerk war ein Geschenk, das uns am Ende eines der schwierigsten Jahre, an die man sich erinnern kann, erreichte – 1968. Jene zwölf verrückten, hektischen Monate haben die meisten Amerikaner – und einen Großteil der Welt – an den Rand der völligen Erschöpfung und Verzweiflung getrieben. Ja, großartige neue Musik ist damals wie eine Flutwelle über uns hinweggespült, zusammen mit Tragödien, Kriegen, Invasionen, Mordanschlägen, Unruhen, Verrat und Forderungen nach einem längst überfälligen Wandel.

Erst ganz am Ende dieses schrecklichen Jahres traf ein letztes bedeutungsvolles Zeichen ein – wie ein Schimmer der Hoffnung am Grunde von Pandoras Büchse –, als die Apollo-8-Astronauten das erste makellose Bild der Erde mit nach Hause brachten, die als blaue Murmel in der grenzenlosen Wüste des Alls schwebt. Ein Bild, das nur die zynischsten Herzen nicht bewegte und unsere Sichtweise auf diese zerbrechliche irdischen Oase für immer veränderte.

Dieses Bild – ein Kunstwerk, dass von der Neugier, der Kühnheit und dem Ehrgeiz des Menschen und von der keuschen, unschuldigen Wahrheitsliebe der Wissenschaft geschaffen wurde – hat uns mehr als alles andere verändert. Vielleicht hat es uns zu besseren, verantwortungsbewussteren Bürgern und Verwaltern der Welt gemacht.

Erst jetzt ist die Schönheit dieses Bildes übertroffen worden. Noch prachtvoller ist das zusammengesetzte Bild, das die NASA am 19. Dezember veröffentlicht hat und das von dem Lunar Reconnaissance Orbiter aufgenommen wurde, als er etwa 134 Kilometer über einem Mondkrater vorbeiflog.

Ich habe mich lange gefragt, wann wir wieder ein Bild zu sehen bekommen würden, das uns derart erschüttert und uns dazu veranlasst, uns zu verändern. Vielleicht ein deutlicher Ausschlag auf einem Bildschirm des SETI-Programms auf der Suche nach außerirdischer Intelligenz? Das Gesicht eines Roboters, der ein Selbstbewusstsein erlangt hat? Oder vielleicht ein veränderter Affe oder Delfin, der uns in die Augen sieht und Respekt fordert?

Nachdem ich während des letzten Jahres zugesehen habe, wie sich ein Wunder nach dem anderen vor unseren Augen entfaltet hat – übermittelt von verblüffend hochentwickelten Sonden, deren Kosten sich für den Durchschnittsbürger auf ein paar Cent beschränken –, wurde mir eines klar: Vielleicht wird es nie wieder bloß ein Bild sein. Inzwischen geht so viel auf einmal vor – Schreckliches, Hoffnungsvolles und eine wahre Flutwelle von Wundern –, dass wir lernen müssen, Herz und Verstand zu öffnen, um all das einzulassen. Wir dürfen uns weder im Pessimismus suhlen noch vor unkritischem Optimismus übersprudeln, sondern müssen die wahre Lektion lernen. Dass wir ehrgeizig sein und Probleme lösen können. Dass wir die Dinge anpacken können.

Wir können viele Wege beschreiten, um einander zu helfen, um die Welt unserer Geburt zu retten und in den Himmel aufzusteigen. Nur, indem wir all das tun, können wir uns nach und nach als würdig erweisen, bis schließlich der Tag kommt, an dem die Kinder unserer Kinder den billigen, wütenden Zynismus für immer hinter sich lassen und selbstsicher und motiviert sagen:

„Los geht’s!“

David Brin ist Astrophysiker und Autor mehrerer internationaler Romanbestseller, darunter „Der Postmann“, der „Uplift“-Zyklus (im Shop) und zuletzt „Existenz“ (im Shop). Er arbeitet als wissenschaftlicher Berater für die NASA. Mehr Informationen über David Brin auf www.davidbrin.com sowie auf seinem Blog davidbrin.blogspot.com und auf Twitter @DavidBrin. Er lebt in Südkalifornien.

Dieser Essay erschien zuerst auf Nautil.us und wurde ins Deutsche übertragen von Jakob Schmidt.

Pluto, schön dich zu sehen: „Sehen Sie sich dieses wunderschön zusammengestellte 16-Sekunden-Video davon an, wie die New Horizons am Pluto vorbeifliegt, und machen Sie sich dabei bewusst, dass Ihre Zivilisation etwas derartig Kompetentes vollbracht hat“, schreibt David Brin.

Falcon 9 legt eine saubere Landung hin: Im Dezember haben SpaceX in Cape Canaveral eine weiche Landung mit ihrer Rakete Falcon 9 durchgeführt. Es ist das erste Mal, dass eine Starttriebwerksrakete erfolgreich zur Erde zurückgekehrt ist.

Zum Verfassen von Kommentaren bitte Anmelden oder Registrieren.

0 Thoughts to “Notfallplan Unternehmen Beispiel Essay

Leave a comment

L'indirizzo email non verrà pubblicato. I campi obbligatori sono contrassegnati *